Suche nach:
27360 / Daten zuletzt bearbeitet von: SJO allgemein
This URL: https://jazzdaten.ch/de/album.php?Album=27360
CD:  Kenny Drew Jr. Trio — Remembrance
Infobild
Archiv-Objekte
CD-01212-LU
Label: TCB Records
Label-Nummer / Spuren: TCB 20202
Tonträger: CD
Aufnahmedatum: 1999
Land: US
Aufnahmeort: New York
Helvetica: Hat Bezug zur Schweiz
 
Musiker:
NameLandInstr.
Kenny Drew Jr.USp,
Santi DebrianoUSb,
Tony JeffersonUSd,
Wallace RoneyUStp,
Stefon HarrisUSvib,
 
Tracks / Sessions:
1-1Kenny Drew Jr. Trio — Bags Groove (M.Jackson)
1-2Kenny Drew Jr. Trio — Song for Manfredo
1-3Kenny Drew Jr. Trio — Epistrophy (Monk)
1-4Kenny Drew Jr. Trio — Children's Games (A.C.Jobim)
1-5Kenny Drew Jr. Trio — Mirage (F.Hersch)
1-6Kenny Drew Jr. Trio — We Will Meet Again (B.Evans)
1-7Kenny Drew Jr. Trio — Bossa Blues No 2 [= Number two]
1-8Kenny Drew Jr. Trio — Stairway To The Stars
1-9Kenny Drew Jr. Trio — With Prestige
1-10Kenny Drew Jr. Trio — Goodbye
1-11Kenny Drew Jr. Trio — Blame It On My Youth
 
Kenny Drew Jr. (Sohn des bekannten Bebop-Pianisten gleichen Namens) gilt heute als einer der besten, musikalisch interessantesten und konstantesten Pianisten im Jazz. Seine Vielseitigkeit und Flexibilität sind Legende geworden. Drew ist erstaunlicher Weise ein Audiodidakt, ein Ausnahmekönner, der weder technische, harmonische noch idiomatische Grenzen zu kennen scheint, sein Spiel überraschend unterschiedlich gestalten kann aber trotzdem eine eigene und immer erkennbare Linie verfolgt. Dynamik, technische und harmonische Raffinessen zeichnen seine Interpretationen aus, die ihn zu einem der signifikantesten melodischen Jazzmusiker auszeichnen. Das vorliegende Album befasst sich mit Musik, die drei seiner Idole, welche im gleichen Monat letzten Jahres gestorben sind, gewidmet ist. Dem Vibrafonisten Milt Jackson, dem Trompeter/Flügelhornisten Art Farmer sowie dem brasilianischen Pianisten Manfredo Fest. Um die Authentizität des Materials zu gewährleisten, hat Kenny Drew Jr. zwei Gastmusiker ins Geschehen mit einbezogen: Den Trompeter Wallace Roney sowie Stefan Harris, Vibrafon. Das Programm beinhaltet sowohl Solointerpretationen als auch Trio- resp. Quartett-Aufnahmen der Extraklasse. Dies jedoch ist keine musikalische Widmung an die drei Verstorbenen, sondern ein Verarbeiten ihrer Kompositionen oder Interpretationen auf früheren Platten. Drew stellt nicht nur sein eigenes enormes Können in den Vordergrund, sondern präsentiert ebenso diese gefühlvollen Reminiszenzen, die an Kollegen einer früheren Generation erinnern sollen, an diese drei unvergesslichen Jazzmusiker, die er immer sehr hoch geachtet hat.